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Wohin geht die Reise? - Gesundheitsziele richtig setzen

Sie möchten selbst etwas dafür tun, sich in Ihrem Körper wohler zu fühlen, Ihr Leben gesünder und aktiver zu gestalten? Um dies zu erreichen, wird es Ihnen helfen, sich selbst Gesundheitsziele zu setzen. Das bedeutet, dass Sie sich zunächst einmal darüber klar werden sollten, was Sie eigentlich erreichen möchten. Nur wenn Sie Ihr Ziel kennen, wissen Sie auch, ob Sie auf dem richtigen Weg sind!

 

Lieber viele kleine Schritte

20 kg abnehmen, täglich eine Stunde joggen gehen – gute Vorsätze, die jedoch oft genug scheitern. Weil die Ziele einfach zu hoch gesteckt sind. Nichts spornt mehr an als Erfolg – und den werden Sie viel häufiger erleben, wenn Sie sich kleine, realistische (Teil-)Ziele setzen. Übrigens: Formulieren Sie Ihre Ziele immer ganz konkret, am besten schriftlich! Es ist in Ordnung, zunächst mit eher vagen Formulierungen wie „Mich ausgewogener ernähren“ oder „Mehr bewegen“ zu beginnen – doch anschließend definieren Sie dann bitte ganz genau, welche Schritte Sie unternehmen werden, um dieses Ziel zu erreichen. Also z. B. „Täglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren“, „Zweimal wöchentlich mein medizinisches Fitnessprogramm absolvieren“, „Täglich 15 min Entspannungsübungen vor dem Einschlafen durchführen“.

 

Regelmäßig üben – auch wenn es schwerfällt

Aller Anfang ist bekanntlich schwer – neue Verhaltensweisen sind anfangs oft anstrengend. Beim Walken kommen Sie rasch aus der Puste, nach dem Gerätetraining haben Sie Muskelkater? Keine Sorge – Sie stehen mit diesen Erfahrungen nicht alleine da! Zunächst einmal kann es sein, dass Sie sich schlichtweg etwas zu viel zugemutet haben. Wenn es um Bewegung geht, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt und/oder Physiotherapeuten. Es ist sinnvoller, regelmäßig kleine Trainingseinheiten durchzuführen, als sich zu überlasten und dadurch Motivation einzubüßen. Und dann: Geben Sie sich Zeit! Es dauert erfahrungsgemäß einige Wochen, bis die neuen Verhaltensweisen sich eingespielt haben.

 

Suchen Sie Gleichgesinnte

Ganz klar – Aktivitäten machen gemeinsam einfach mehr Spaß! Werden Sie mit Familie, Freunden und Bekannten gemeinsam aktiv – so können Sie sich gegenseitig motivieren. Außerdem fällt es dann deutlich schwerer, Termine einfach stillschweigend „ausfallen zu lassen“. Wenn Sie bisher niemanden kennen, der mit Ihnen üben möchte – nutzen Sie doch die Gelegenheit, im Rahmen von Präventionskursen (die übrigens auch von Ihrer Krankenkasse gefördert werden), neue Kontakte zu knüpfen. Natürlich machen nicht nur sportliche Aktivitäten, sondern auch Entspannungsverfahren, Kochkurse etc. mit Gleichgesinnten mehr Freude!