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Welche Bewegung bei Fibromyalgie wirklich hilft

Fibromyalgie - Schmerzen überall

Wer am Fibromyalgiesyndrom leidet, kennt sich mit Schmerzen gut aus. Betroffene leiden häufig bereit seit Jahren unter wandernden Schmerzen in zahlreichen Körperbereichen. Neben dem Rücken sind häufig die Hände, Arme und Beine betroffen. Doch damit nicht genug: Hinzu kommen oft Schlafstörungen, ständige Müdigkeit und Konzentrationsprobleme. In Deutschland leiden schätzungsweise 1-3% aller Menschen an Fibromyalgie. Allein in Dortmund leben somit mehr als 10.000 Betroffene. Wenn die Diagnose „Fibromyalgiesyndrom“ erst einmal gestellt ist, sind die meisten Patienten erleichtert – endlich kann die Behandlung beginnen.

 

Doch welche Therapieverfahren helfen wirklich?

Auch wenn viele Menschen, die von Fibromyalgie betroffen sind, große Hoffnungen in eine medikamentöse Therapie setzen: Medikamente alleine sind bei diesem Krankheitsbild keine gute Lösung. In wissenschaftlichen Untersuchungen haben sich vor allem aktive Bewegungstherapien als langfristig hilfreich erwiesen. Viele Fibromyalgiepatienten befürchten jedoch, dass Bewegung ihre Schmerzen verschlimmern könnten. Richtig ist jedoch: Eine gut trainierte Muskulatur und eine gute allgemeine körperliche Fitness führen langfristig zu einem Rückgang der Schmerzen und einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität, während Inaktivität und Trainingsmangel sich ungünstig auswirken.

 

Worauf sollten Fibromyalgiepatienten achten, wenn sie trainieren möchten

Es ist wichtig, dass das Training an die besonderen Bedürfnisse von Fibromyalgiepatienten angepasst ist. Die Belastung sollte nur langsam und in kleinen Schritten gesteigert werden. Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich an ein gutes Fachzentrum für Physiotherapie und Medizinische Fitness zu wenden. In vielen Städten, so auch in Dortmund, existieren mittlerweile modern ausgestattete Zentren, in denen Fibromyalgiepatienten von speziell geschulten Physiotherapeuten betreut werden.

 

Wie sieht ein sinnvolles Training bei Fibromyalgie aus?

Ausdrücklich empfohlen wird gerade bei stärkeren Beschwerden ein niedrig dosiertes Krafttraining (in Kombination mit Dehnungsübungen). Dies sollte möglichst in einem Zentrum für Physiotherapie erfolgen, damit sichergestellt ist, dass eine kompetente Einweisung und Betreuung durch qualifiziertes Fachpersonal gesichert ist. Ebenfalls sehr positiv wirkt sich regelmäßiges leichtes Ausdauertraining auf den Gesundheitszustand der Betroffenen aus. Gute Möglichkeiten sind etwa Walken, Schwimmen oder Radfahren.

 

Sinnvoll ist auch, das Ausdauertraining mit dem Krafttraining zu kombinieren. Dies gelingt optimal im Rahmen der Medizinischen Fitness: Durch regelmäßiges Training werden Kraft, Ausdauer und Koordination schrittweise verbessert. Langfristige Effekte sind Schmerzreduktion, verbesserte Leistungsfähigkeit und eine Steigerung des Wohlbefindens.