· 

Wenn der Rücken schmerzt

Physiotherapie bringt mehr als Medikamente

Es gibt Fälle, in denen bei Rückenschmerzen eine Operation erforderlich wird. Dies kommt jedoch relativ selten vor. Und wie sieht es mit Medikamenten aus? Kurzfristig mögen diese manchmal hilfreich sein, doch gerade wenn die Schmerzen lange bestehen, helfen Medikamente oft nur noch wenig. Dies wird durch viele wissenschaftliche Studien belegt.

 

Hinzu kommt, dass Schmerzmedikamente häufig Nebenwirkungen mit sich bringen oder sogar die Gefahr einer Abhängigkeit bergen. Deswegen ist es immer wichtig, sich eng mit dem behandelnden Arzt auszutauschen. Doch welche Alternativen gibt es? Sehr empfehlenswert ist die Physiotherapie – denn sie hilft nicht nur, den Schmerz zu reduzieren, sondern trägt dazu bei, Kraft und Beweglichkeit gezielt verbessern.

 

In Dortmund finden Sie kompetente Zentren für Physiotherapie, wo Ihnen bei akuten oder chronischen Rückenschmerzen qualifizierte Ansprechpartner weiterhelfen können!

 

Sinnvolle Ergänzung: Entspannung erlernen

Viele Menschen, die unter chronischen Rückenschmerzen leiden, stehen unter Daueranspannung. Eine erhöhte innere Anspannung, zum Beispiel aufgrund von Stress oder Überlastung, wirkt sich auch auf unsere Rückenmuskulatur aus. Diese verspannt sich und verstärkt die Schmerzsymptome. Vielen Schmerzpatienten ist diese hohe Anspannung nicht bewusst. Doch wie kann man erfolgreich gegensteuern?

 

Empfehlenswert ist der Besuch eines Entspannungskurses, in der Techniken wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (PMR) oder das Autogene Training in der Gruppe unter Anleitung eines erfahrenen Trainers erlernt werden. In vielen guten physiotherapeutischen Einrichtungen werden solche Kurse angeboten. Meist werden die Kosten durch die Krankenkasse zu einem großen Teil übernommen. Mittels Biofeedback lernen Schmerzpatienten, die Signale ihres Körpers besser zu verstehen und sich auch in stressigen Alltagssituationen gezielt zu entspannen.